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Bildungszentrum an der Wien
Seuttergasse 29, 1130 Wien
Zeitplan
Freitag, 16. Oktober
| 15.30 Uhr | Check-in |
| 16.30 Uhr | Eröffnung |
| 17.00 Uhr | Keynote mit Christiane Salvenmoser Humane Tendenzen & Bedürfnisse in den verschiedenen Entwicklungsstufen |
| 18.00 Uhr | Gemeinsames Abendessen |
| 18.30 Uhr | Fest mit Live-Band IRONIX (mit Paul Toth / Campus Alumni) |
Samstag, 17. Oktober
| 08.30 Uhr | Check-in |
| 09.00 Uhr | Workshops – Autonomes Sprachen Lernen (Birgitta Berger, 6-12 Jahre) – Geometrie entdecken (Ulrike Hammer, 6-12 Jahre) – Team Building (Anna Mai, alle) – Erdkinderplan (Roman Klune, 12-15 Jahre) – Wo und wer bin ich? (Monika Schenkel, 0-3 Jahre) – Geschichten erzählen (Christiane Salvenmoser, 3-6 Jahre) |
| 10.30 Uhr | Pause |
| 11.00 Uhr | Keynote mit Monika Schenkel Humane Tendenzen – verlässlicher Kompass zur Anpassung in Zeiten tiefgreifenden Wandels |
| 11.45 Uhr | Keynote mit Birgitta Berger Mehrsprachigkeit |
| 12.30 Uhr | Pause mit Mittagessen |
| 14.00 Uhr | Keynote mit Ela Eckert Maria Montessoris Erdkinderplan |
| 15.00 Uhr | Workshops – Autonomes Sprachen Lernen (Birgitta Berger, 12-15 Jahre) – Geografie, Ozeanströmungen (Ulrike Hammer, 6-12 Jahre) – Besondere Kinder (Anna Mai, 3-6 Jahre) – Elterngespräche (Angela Hable, alle) – Dokumentation (MIS Montessori Information System, alle) – Forschen und Adaptieren (Christiane Salvenmoser, 0-3 Jahre) |
| 16.30 Uhr | Closing |
Kosten
220 Euro (Frühbucher:innen bis 31.07.2026 nur 195 Euro)
Inkludiert sind Teilnahme an der Veranstaltung, Verpflegung für Freitag Abend und Samstag Mittag sowie Getränke und Pausenverpflegung.
Der Retreat ist nur als Ganzes buchbar.
Unterstützer:innen
Wir bedanken uns bei unseren Sponsor:innen:
Anmeldeformular
Mit dem folgenden Formular können Sie sich für das Retreat am 16. und 17.10.2026 anmelden. Bitte geben Sie im ersten Teil die Daten zur teilnehmenden Person und im zweiten Teil die Daten für die Rechnungsadresse ein. Die Zahlungsdaten werden dann inklusive Rechnung an die im Formular angegebene E-Mail-Adresse versendet.
Die Kosten belaufen sich auf 220 Euro (Frühbucher bis 31.07. nur 195 Euro).
Keynote von Birgitta Berger
MEHRSPRACHIGKEIT
Mehr Sprachen – mehr Wir! Auch wenn unsere Umgebung uns einsprachig erscheinen mag, leben wir heute in einer mehrsprachigen Welt. Welche Konsequenzen hat das auf unseren Umgang mit Heterogenität und Spracherwerb? Welche Chancen eröffnet uns die Montessori-Pädagogik dabei? In ihrem Vortrag will Birgitta Berger den Blick auf die Sprachenvielfalt in unserer Bildungs- und Umwelt weiten und sie lädt ein, neue Entdeckungen und Erfahrungen zu machen.
Keynote von Christiane Salvenmoser
Verstehen – Vertrauen – Verwenden
Die Humanen Tendenzen im Spannungsfeld des Alltags
Montessori-Pädagog*innen verfügen über einen prall gefüllten Werkzeugkoffer, der ihnen im Alltag hilft, die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zu verstehen. Eines dieser Werkzeuge ist auch das Wissen über typisch menschliche Verhaltensweisen, die seit Anbeginn der Menschheit unser Handeln leiten. Gerade, wenn wir zeigen wollen, dass die Montessori-Pädagogik auch nach 119 Jahren nichts an Aktualität eingebüßt hat – ganz im Gegenteil! – dann ist es wichtig, wirklich vom Kind und seinem Verhalten her argumentieren zu können. Die Humanen Tendenzen geben uns also ein Übersetzungswerkzeug, das uns hilft, unsere Pädagogik ins 21. Jahrhundert zu tragen.
Keynote von Ela Eckert
Maria Montessoris Erdkinderplan
Ein Erziehungs- und Bildungskonzept für Jugendliche
Der Übergang von der Kindheit zur Jugend ist geprägt von Umbrüchen. Es geht für Jugendliche um nicht weniger als darum, eine neue Identität als soziale Wesen und einen Platz in der Gesellschaft zu finden.
„Jugendliche brauchen eine Schule, die keine Schule ist.“
Diese aus den 1930er Jahren stammende Forderung Maria Montessoris wird heute zunehmend von Entwicklungspsychologen, Neuro- und Erziehungswissenschaftlern aus unterschiedlichen Perspektiven geteilt.
Konsequent ausgehend von den Entwicklungsbedürfnissen in der Adoleszenz entwarf Maria Montessori für 12-18Jährige das Konzept eines ‚Studien- und Arbeitszentrums auf dem Lande’, das mit seinen Komponenten einer Farm für gemeinschaftliches Leben, für Anbau und Vermarktung von Produkten sowie einer Bed & Breakfast-Möglichkeit
Jugendlichen Gelegenheit gibt, die gesellschaftlichen Grundstrukturen von Produktion, Handel und Dienstleistungen in einem überschaubaren, transparenten und zugleich geschützten Rahmen kennenzulernen und damit Praxis-Theorie-übergreifende Erfahrungen umfassend einzuüben.
Mit ihrem Konzept hat Maria Montessori die humanen Tendenzen in der Adoleszenz explizit berücksichtigt und eine Praxisumsetzung geschaffen, in der Jugendliche ihren Bedürfnissen entsprechend lernen und arbeiten können. Im Vortrag geht es um Grundlagen des Erdkinder-Konzepts, aber auch um die Praxis-Umsetzung mit dem Praxis-Theorie-verknüpften Ansatz von Work & Studies als einem auf das Alter von Jugendlichen angepassten Lernen in drei Phasen.
Vorgestellt wird im Vortrag ein Lernarrangement, das Jugendlichen in hohem Maß Verantwortung und Partizipation zutraut und ihr Engagement für einen nachhaltigen Umgang mit Naturressourcen und miteinander umfassend stärkt und sie darauf vorbereitet, sich aktiv als Change-Maker zu engagieren. Maria Montessoris Erdkinder-Konzept ist in hohem Maß aktuell und zukunftweisend.
Keynote von Monika Schenkel
Humane Tendenzen –
verlässlicher Kompass zur Anpassung in Zeiten tiefgreifenden Wandels
Wandel macht Angst – Orientierung macht handlungsfähig. Gerade in einer Zeit großer gesellschaftlicher und persönlicher Veränderungen helfen uns die Humanen Tendenzen, unseren Platz in der Welt zu finden. Neugier, der Drang die Welt zu entdecken, Ordnung, Kommunikation oder der Wunsch nach Gemeinschaft gehören zu den grundlegenden Kräften des Menschen. Sie begleiten uns von Geburt an und unterstützen Kinder dabei, ihre Umwelt zu verstehen, sich anzupassen und selbstwirksam zu handeln. Im Montessori-Kontext zeigen sich diese Tendenzen besonders deutlich in den ersten sechs Lebensjahren. Kinder orientieren sich über Bewegung, Wiederholung und Beobachtung in ihrer Umgebung. Sie bauen innere Ordnung auf und entwickeln Vertrauen in sich selbst und die Welt. Die Keynote lädt dazu ein, die Humanen Tendenzen als stabilen inneren Kompass zu betrachten, der Kindern wie Erwachsenen hilft, Veränderungen konstruktiv zu bewältigen und Zukunft aktiv mitzugestalten.
Vormittag 9.00 – 10.30 Uhr
alle
Anna Mai: Sharing experiences on the topic of team building
workshop held in English (German-speakers welcome!)
In this workshop we will be talking about different strategies and approaches to team building, both in theory as well as the ones practiced at our Children’s House. We will touch on the topic of non-violent communication amongst colleagues, especially in tricky situations, as well as looking inward at the different experiences that have shaped us and influence our reactions and communication styles. We will also discuss how we can best foster a lasting, positive work atmosphere. We will do some small group work and ask all participants to come ready to share personal examples as well.
0-3 Jahre
Monika Schenkel: Wo und wer bin ich? Orientierung ist Anker von Geburt an
Orientierung gehört zu den grundlegenden menschlichen Bedürfnissen und beginnt bereits in den ersten Lebensjahren. Kinder suchen nach vertrauten Beziehungen und klaren Bezugspunkten, um sich in ihrer Umgebung sicher zu fühlen und ihren Platz in der Welt zu finden. Nur wer weiß, wo er steht, kann Vertrauen entwickeln, selbständig handeln und neue Wege einschlagen. Der Workshop widmet sich der Frage, wie Kinder über Bewegung, Beobachtung und Erfahrung innere Orientierung aufbauen, und wie wir sie dabei achtsam begleiten können.
3-6 Jahre
Christiane Salvenmoser: Geschichten erzählen – Im Licht der Humanen Tendenzen
Wir alle wissen, dass die erste Entwicklungsperiode die Zeit der Anpassung an die reale Welt ist. Und wir wissen, dass Menschen einander seit Jahrtausenden Geschichten erzählen. Einige der Humanen Tendenzen weisen uns darauf hin, dass es in der Natur des Menschen liegt, auch über Geschichten zu lernen. Sie haben zu allen Zeiten Kindern geholfen, sich an ihren Ort, ihre Zeit und ihren Kulturkreis zu adaptieren. Welche Geschichten wir Kindern der Gegenwart erzählen können, sodass sie wirklich berührt und in ihrer Entwicklung und Adaption unterstützt werden, behandeln wir in diesem Workshop.
6-12 Jahre
Birgitta Berger: Autonomous Language Learning for the second plane of development
Young learners can direct their acquisition of English through this approach, which fosters autonomy and ownership. By providing a clear framework, tools, and input, teachers will support individual discovery, peer work, and the growth of linguistic skills. This workshop shares simple ways to engage six- to twelve-year-olds in active, authentic language work.
6-12 Jahre
Ulrike Hammer: Von Formen zu Formeln – Geometrie entdecken
Hast du dich schon einmal gefragt, wie aus einem Dreieck ein Rechteck wird? Oder aus einem Parallelogramm? Aus einer Raute? Oder einem Trapez? Geometrische Formeln entstehen aus dem Erkennen von Zusammenhängen.
Wir arbeiten mit Montessori-Materialien wie den Einsätzen zur Äquivalenz und dem Gelben Flächenmaterial, um die Flächen geometrischer Figuren zu berechnen – bis hin zum Kreis. Gemeinsam werden wir den Weg vom konkreten Tun zum abstrakten Denken mit Hilfe der Montessori-Materialien anschaulich und verständlich herleiten.
12-18 Jahre
Roman Klune: Maria Montessoris Erdkinderplan – Fragen des gemeinsamen Lebens und Arbeitens
Der Workshop widmet sich der sozialen und gemeinschaftlichen Dimension des Erdkinder-Konzepts und zeigt anhand langjähriger Praxiserfahrungen, wie Jugendliche in einer vorbereiteten Gemeinschaft Verantwortung und Zusammenarbeit erleben können. Im Mittelpunkt stehen Fragen des gemeinsamen Lebens und Arbeitens, der Konfliktkultur, des gegenseitigen Vertrauens und der Bedeutung echter Aufgaben für die Entwicklung einer starken und selbstbewussten Persönlichkeit.
Nachmittag
alle
Angela Hable: Elterngespräche
Sind wir Menschen nicht faszinierende Wesen? Wir lernen aktiv, indem wir die Welt um uns herum erforschen und strukturieren. Wir beobachten, ordnen und kommunizieren mit einer Vielzahl von Worten und Ausdrucksweisen – und doch verstehen wir uns oft nicht richtig. Elterngespräche können in unserem Arbeitsalltag viele Facetten haben: herausfordernd, berührend, klärend und manchmal auch verunsichernd. Wie gestalten wir sie so, dass sie von Vertrauen, Transparenz und Begegnung auf Augenhöhe geprägt sind? Und wie bleiben wir auch in schwierigen Situationen klar und souverän? In diesem Workshop erarbeiten wir, was notwendig ist, um Gespräche mit Eltern sicher und lebendig zu führen, und betrachten dabei sowohl äußere Rahmenbedingungen als auch innere Faktoren wie Haltung, Präsenz und Selbstführung.
alle (MIS)
Michael Elias: Dokumentation ist viel mehr als Listen abhaken
Lernfortschritte planen, individuell begleiten, Eltern informieren – so in etwa beschreiben viele Montessori-Pädagogen und -Pädagoginnen den Nutzen, den sie dem Dokumentieren zuschreiben. Dabei kann gute Dokumentation so viel mehr für euch und eure Schule tun! Optimierung der Lernumgebung, neue/eigene Materialien entwickeln, Schulentwicklung als Ganzes vorantreiben – für all das braucht ihr ein Fundament aus Daten, um erfolgreich neue Wege zu beschreiten. Michael Elias zeigt euch, wie einfach das sein kann.
0-3 Jahre
Christiane Salvenmoser: Zwischen forschen und adaptieren – eine spannende Gradwanderung
Damit ein junger Mensch Teil seiner Familie, seiner Kultur, seiner Welt werden kann, braucht er einerseits den inneren Drang sich anzupassen, und andererseits die vorwärtstreibende Tendenz zu forschen. Wie können wir Kindern helfen, diese Balance zu halten? Wo müssen wir Erwachsenen verstehen, was es heißt, als junger Mensch zu forschen – und wo benötigt das Kind unsere Führung, damit es zu einem vollen Mitglied der Gemeinschaft werden kann. Wir werden in diesem Workshop das „typische“ Thema von Freiheit und Grenzen einmal aus dem Blickwinkel von Forschung und Adaption betrachten.
3-6 Jahre
Anna Mai: Everyday challenges in the classroom
workshop held in English (German-speakers welcome!)
We all experience a varying degree of challenges in the classroom with children that may have undiagnosed special needs. In this workshop we will talk about how we try to support and guide these children at our Children’s House as well as how we carefully and thoughtfully address any issues with the parents. We would like all participants to come prepared to share their experiences too and would like to take this opportunity to exchange ideas and learn from one another in a safe space.
6-12 Jahre
Ulrike Hammer: Ozeanströmungen – dem Wasser auf der Spur
Ist das Wasser im Sommer am Meer immer warm? Wo gibt es welche Strömungen und wie entstehen sie? Sind sie kalt oder warm?
Die Kinder beschäftigen sich mit den Phänomenen der Natur und entdecken Zusammenhänge der Erde und ihrer Kräfte. Doch woher kommen die Namen großer Ozeanströmungen? Wie entstehen sie, wohin führen sie und warum beeinflussen sie ganze Klimazonen? Mit einfachen Experimenten und interessanten Geschichten begeben wir uns auf die Spur des Golfstroms, der Roaring Forties und anderer Strömungen unserer Erde.
12-18 Jahre
Birgitta Berger: Autonomous Language Learning for the third plane of development
Identity plays a crucial role in engaging and motivating teenagers in language learning. The concept of Autonomous Language Learning involves learners in ways that fit any classroom environment: authentic and engaging tasks, combined with peer work and reflective practice, provide the framework for motivated and successful learning. This workshop will give you a taste of how autonomy can benefit all your teenage learners.
Angela Hable

Angela Hable ist Volksschullehrerin und diplomierte Montessoripädagogin für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren. Darüber hinaus arbeitet sie als Beratungslehrerin sowie als diplomierte Lebens- und Sozialberaterin in ihrer eigenen Praxis „Coach Me Now“.
Anna Mai

Anna, who is half-British and half-Austrian, has lived in Austria, the United Kingdom, the United States, and Germany. She holds Montessori diplomas for children aged 0–3 and 3–6, a bachelor’s degree in business administration from the University of Birmingham, and a diploma in preschool management from Vienna. She has been associated with the Children’s House since its founding in 1992 through her parents. After several years working in international human resources, she returned to Vienna to focus entirely on Montessori education. In 2019, she joined her mother as educational head in 2019, and took over the role completely in 2022.
Birgitta Berger

Birgitta Berger, zweisprachig (Deutsch/Englisch) aufgewachsen, Journalistin und Montessori-Pädagogin (IfGL, MCI), beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit Montessori-gemäßen Zugängen zur Arbeit mit Fremdsprachen. Sie entwickelt und erprobt diese in ihrer eigenen Praxis von der 1. bis zur 10. Jahrgangsstufe und teilt ihre Einsichten und Erfahrungen in Fortbildungen und Publikationen. Als Mitgründerin und Lehrerin an der internationalen Montessorischule Campus di Monaco in München für Schüler*innen mit und ohne Flucht- und Migrationsgeschichte setzt sie sich für Bildungsgerechtigkeit und das Potential der Mehrsprachigkeit ein.
Christiane Salvenmoser

Montessori-Dozentin mit Leidenschaft und eine der beiden Leiterinnen der Österreichischen Montessori-Akademie. Als Trainerin begleite ich die Altersgruppen 0–3, 3–6 und 6–12 Jahre und verfüge über nationale sowie internationale Montessori-Diplome (AMI 0–3, AMI 3–6, AMI 6–12 und AMI-Orientation 12–18). Darüber hinaus arbeite ich als Beraterin und Coach für Montessori-Kinderhäuser und Montessori-Schulen.
Ela Eckert

studierte Erziehungswissenschaften an den Universitäten Oldenburg und Uppsala. Die Pädagogik Maria Montessoris in ihren unterschiedlichen Aspekten wurde früh Schwerpunkt ihrer Tätigkeit. Nach dem Erwerb eines Montessori-Diploms für die Arbeit mit 6-12jährigen Kindern sammelte sie Praxis-Erfahrungen in Uppsala mit Kindern dieses Alters und dem Konzept Kosmische Erziehung. Sie promovierte 2001 in Oldenburg mit einer Studie zu Ursprung und Entwicklung dieses Konzepts: Maria und Mario Montessoris Kosmische Erziehung – Vision und Konkretion. Mit den älter werdenden Schülern wurde Montessoris Erdkinderkonzept zu einem weiteren wichtigen Schwerpunkt.
Ela Eckert ist Vorstandsmitglied der Deutschen Montessori Gesellschaft e.V. (DMG) mit dem Schwerpunkt Veröffentlichungen und in dieser Funktion aktiv im Herausgeberteam der Zeitschrift DAS KIND. Sie ist Autorin und (Mit)Herausgeberin u.a. der folgenden Bücher:
Eckert, Ela (Ed.): Maria Montessori‘s Erdkinder: A Revolutionary Concept for Educating Adolescents. Münster: LIT-Verlag 2024
Maria und Mario Montessoris Kosmische Erziehung – Vision und Konkretion. Bad Heilbrunn: Klinkhardt Verlag 2001 (Neuauflage im LIT Verlag 2007
Eckert, Ela/ Fehrer, Malve (Hrsg.): Kosmische Erzählungen in der Montessori-Pädagogik. Münster: LIT-Verlag 2015, Überarbeitete Neuauflage
Eckert, Ela (Hrsg.): Erdkinderplan – Maria Montessoris Erziehungs- und Bildungskonzept für Jugendliche. Freiburg: Verlag Herder 2020
Michael Elias

Michael Elias ist Montessori-Pädagoge und hat mehrere Montessorischulen im Aufbau als Pädagogische Leitung begleitet. Mittlerweile arbeitet er für MIS und berät dort Schulen und Pädagogen und Pädagoginnen zu Themen wie Digitale Dokumentation, Kompetenzorientierung im Schulalltag, Entwicklungsprozesse für Team oder Schulleitung und Schulentwicklung.
Monika Schenkel

Monika Schenkels Interessen gelten studiumsbedingt der Entwicklungspsychologie, den Neurowissenschaften mit Fokus auf die frühe Kindheit und seit über 20 Jahren der Montessori-Pädagogik.
Nach ihrer Tätigkeit im Kinderhaus baute sie die erste Montessori Infant Community in Zürich auf und leitete diese 15 Jahre lang. Sie engagiert sich seit 2012 in der Assoziation Montessori Schweiz für die Qualitätssicherung in der Betreuung der ersten Lebensjahre. Momentan ist sie Co-Schulleitung einer Montessori Schule in Zürich und gibt, wann immer es ihre Zeit erlaubt, Workshops und Vorträge.
Ihr AMI-Training für 0-3 und 3-6 Jahre absolvierte sie in Atlanta und München.
Roman Klune

Jahrgang 1969, entwickelt mit seinem Team das Erdkinderplan – Modell am Montessori Campus Wien seit 2008 nach 8 Jahren Erfahrung in der Primarstufe und inspiriert durch David Kahn und seine Farmschool in Ohio/USA.
Er studierte Ökologie und Lehramt Biologie in Wien und absolvierte einer Erlebnispädagogik Diplomausbildung. Im Jahr 2001 erwarb er das Montessori Diplom für die Arbeit mit 6-12 Jährigen (ÖMG), 2013 schloss er die Orientation to Adolescent Studies (AMI) 2013 in Ohio/USA ab. Er war an zwei „Deep Dives“ in Schweden beteiligt, die Teil der Entwicklung der neuen AMI- Diplomausbildung für die Arbeit mit 12-18jährigen bildete. Das AMI Diplom für die Arbeit mit 12-18-Jährigen erwarb er 2023.
Roman Klune ist Co-Autor von Ela Eckerts Buch „Der Erdkinderplan“, herausgegeben 2020, jetzt auf Englisch übersetzt, erweitert und herausgegeben im Dezember 2023.
Ulrike Hammer

Ulrike Hammer ist Schulleiterin und Lehrkraft an der Montessori-Grundschule Rotenburg/Wümme. Sie absolvierte Montessori-Ausbildungen in München (AMI 3-6) und Washington, DC (AMI 6-12) und arbeitete als Montessori-Lehrerin in den USA.
2002 gründete sie mit einer Elterninitiative die Montessori-Grundschule Rotenburg sowie das Kinderhaus. Außerdem sie ist Vorsitzende und Gründungsmitglied der Vereinigung „Deutschsprachige AMI Pädagogen e.V.“ (DAMIP). Mit DAMIP veranstaltet sie Refresher Courses und in Zusammenarbeit mit Montessori Deutschland und Nienhuis den „Montessori Move“ in Berlin.
Sie hält regelmäßig Vorträge, übernimmt für „Montessori Deutschland“ die Leitung von Vernetzungstreffen für die Grundschule und ist an der Universität Hamburg Lehrbeauftragte für Montessori-Pädagogik. Sie übersetzt Bücher von Maria Montessori und veröffentlicht Beiträge zur Montessori-Pädagogik.
Derzeit ist sie bei der Association Montessori Internationale (AMI) in der Trainerausbildung für das 6- bis 12jährige Kind.


